Publikumsfonds:
Von Spezialisten profitieren

Bislang nutzen institutionelle Investoren Publikumsfonds vorwiegend, um ihre Asset Allocation mit interessanten Produktkonzepten abzurunden. Dabei setzen sie in der Regel auf Publikumsfonds mit eindeutigen Anlageschwerpunkten (bestimmte Branchen, Länder, Regionen oder Anlageinstrumente). Hierdurch können institutionelle Anleger einerseits das Know-how spezialisierter Asset Manager nutzen und andererseits Diversifikations- und Korrelationseffekte erzielen, ohne selbst für das jeweilige Segment einen eigenen Spezialfonds aufzulegen.
Publikumsfonds können bilanzielle Vorteile eröffnen
Inzwischen tendieren aber auch institutionelle Anleger dazu, Publikumsfonds aufzulegen. An diesen Fondskonzepten kann sich - im Gegensatz zu Spezialfonds - ein unbegrenzter Erwerberkreis beteiligen. Interessant können solche Publikumfonds für bestimmte Zielgruppen, wie etwa IFRS-pflichtige Unternehmen, sein. Denn je nach Gestaltung bieten sie für solche Anlegergruppen bilanzielle Vorteile.
Publikumsfonds zur Mitarbeiterbindung einsetzen
Auch in Konzepten zur betrieblichen Altersvorsorge haben Publikumsfonds mittlerweile einen hohen Stellenwert. Zum einen werden sie zur Kapitalunterlegung genutzt. Zum anderen lassen sich durch so genannte „Mitarbeiter-Fonds“ wichtige Impulse für eine zusätzliche private Altersvorsorge der Mitarbeiter und auch zur Mitarbeiterbindung setzen. Dabei wird die Ausgestaltung der Publikumsfonds, beispielsweise hinsichtlich der Definition des Erwerberkreises oder der jeweiligen Anreize bzw. Incentives für die Mitarbeiter, individuell auf die jeweiligen Ziele zugeschnitten.
Als Marktführer und Spezialist im Geschäft mit Private-Label-Fonds kann Universal-Investment institutionellen Investoren eine Vielzahl solcher interessanter Fondskonzepte offerieren.